Über mich

Wieso ich Journalist sein möchte?

Welche Überzeugungen ich mitbringe?

Wie ich mir die Zukunft des Journalismus vorstelle?

 

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen diese Fragen beantworten und einen Einblick in meine Motivation, meine Visionen, meine Ansprüche und Ideen geben. Außerdem: ein aktueller tabellarischer Lebenslauf, der auch zum Download zur Verfügung steht.

 

Motivation

Lügenpresse, Systemmedien, Staatspresse

 

Die deutschen Medien erfreuen sich heutzutage wohl nicht der größten Beliebtheit. Trotzdem entschied ich mich vor drei Jahren, den Berufsweg des Journalisten einzuschlagen. Treibende Kraft hinter dieser Entscheidung war nicht das Image, der Verdienst oder die Jobchancen, sondern vielmehr mein persönliches Verständnis der bedeutungsvollen Rolle, die Medien in einer modernen Demokratie innehaben. Information ist eine Währung. Mit ihr werden Wahlen gewonnen, Gesetze gemacht, Kriege begonnen und Öffentlichkeiten beeinflusst. Die Chance ein Teil des Mechanismus zu sein, der in die Flut aus Informationen eintaucht, diese selektiert, aufbereitet und der Bevölkerung präsentiert, faszinierte mich damals und heute.

 

Als Journalist verstehe ich mich als Dienstleister für die Gesellschaft. Journalismus kann Einblicke hinter verschlossene Türen gewähren, die dem Einzelnen sonst verwehrt bleiben. Genauso gilt aber auch eine Chronistenpflicht: Das Schultheaterstück, die Neueröffnung des Cafés um die Ecke und die aktuellen Bundesliga-Ergebnisse gehören genauso zur Realität der Menschen wie der G20-Gipfel in Hamburg und verdienen es, ebenso sorgfältig recherchiert und gewissenhaft formuliert zu werden. Ich bin überzeugt, jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen, die von anderen gehört werden will. Mein Ziel ist es, all diesen Menschen eine Stimme zu verleihen.

 

Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl ist dies für mich von allergrößter Bedeutung. Die Medien müssen endlich wieder anfangen, die Realitäten aller wiederzuspiegeln und objektiv wiederzugeben. Nur so können die abgeneigten "Lügenpresse"-Rufer vom Gegenteil überzeugt werden und wieder in den Nachrichtenfluss integriert werden. Das ist entscheidend, da sie sonst ihre Kreuze dort setzen, wo Facebook-Videos und Fake-News es ihnen suggerieren.

 

Damit komme ich zum letzten Punkt dieses kurzen Essays: Journalismus und Online. Ich gehöre als "Millenial" genau zu der Zielgruppe, die ihre Nachrichten im Internet konsumiert. In kleinen 30-Sekunden Happen, lustigen Statistiken und Bildern

LEBENSLAUF


- ohne Factcheck oder ordentlich Quellenangabe. Um sich davon abzuheben, muss Transparenz und Objektivität oberstes Gebot für Qualitätsjournalismus werden.

 

Ich möchte aktiv dabei mithelfen, mein Unternehmen reif für die "neuen Medien" zu machen. Mit meiner soliden journalistischen Ausbildung und einem umfassenden Verständnis der Chancen und Herausforderungen des Mediums Internet möchte ich dabei helfen, in der nationalen und internationalen Konkurrenz zu bestehen. Multimedia, Video- und Radioproduktion oder Online-Gestaltung - all dies sind Studieninhalte, bei denen ich kaum darauf warten kann, sie endlich gewinnbringend einzusetzen.

JAN MENZNER